(C) des Fotos bei Jürgen Kessler

Wir müssen Kenia unser Spiel aufzwingen

Es geht nicht mehr um die WM-Qualifikation für die deutsche 15er-Rugbynationalmannschaft, wenn sie am Freitag, den 23. November, um 18 Uhr im Stade Delort von Marseille (FRA) gegen Kenia aufläuft. Aber es geht sehr wohl darum, sich mit einem Erfolgserlebnis zu verabschieden und das Turnier womöglich noch als Zweiter abschließen zu können. DRV-Sturmtrainer Mouritz Botha hat auch auf den letzten Gegner der Schwarzen Adler im Repechage-Turnier einen genaueren Blick geworfen.

Kenia hat zwar noch kein Spiel gewonnen in diesem Turnier, aber auch gegen dieses Team muss man sehr konzentriert und vor allem strukturiert zu Werke gehen. Wenn man es nur ein wenig schleifen lässt, wird Kenia sehr gefährlich“, weiß Botha. Daher werde es vor allem darum gehen, den eigenen Spielplan konsequent umzusetzen und dem Gegner sein Spiel aufzuzwingen. „Kenia hatte gegen Hongkong einen sehr guten Start, war dominant in den Gedrängen und gefährlich über die Außen. Gegen Kanada haben sie außerdem ein starkes Paket gezeigt. Aber ihre größte Stärke haben sie traditionell in der Hintermannschaft.“

Kenia verfügt über wuchtige Ballträger wie etwa die Nummer Acht, Josh Chisanga, mit dem Mouritz Botha selbst noch in Englands Top-Liga bei den Newcastle Falcons zusammengespielt hat. Und vor allem die Stars aus dem starken kenianischen 7er-Team wie William Ambaka oder Andrew Amonde sind jederzeit in der Lage, mit schnellen Läufen für Gefahr zu sorgen. „Wenn wir den Ball ziellos kicken, haben sie definitiv gefährliche Spieler, die uns richtig wehtun könnten“, so Botha. Kenia hatte allerdings eine von einigen Querelen und Problemen gekennzeichnete Vorbereitung, die man in Bukarest mit einem 5:36 gegen Rumänien abschloss und nach der man trotzdem durchaus zuversichtlich nach Marseille gekommen war. Doch in den beiden bisherigen Spielen war man sowohl Kanada (19:65) als auch Hongkong (17:42) am Ende deutlich unterlegen.

In der neuen Weltrangliste ist Kenia aufgrund der zwei Niederlagen in Marseille auf Rang 30 hinter das deutsche Team abgerutscht. Die DRV-Mannen werden seit Montag auf Rang 28 geführt. Bislang gab es erst ein direktes Duell zwischen Deutschland und Kenia. Im Mai 2017 traf man in Nairobi aufeinander. In einer intensiven und jederzeit engen Partie gelang der 30:29-Sieg für die DRV XV erst durch ein Dropkick von Christopher Hilsenbeck kurz vor dem Schlusspfiff.

 

(C) des Fotos bei Jürgen Kessler

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Zur Werkzeugleiste springen

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen