DHL Oktoberfest 7s 2017

Kader für zweites GPS-Turnier steht

Am Wochenende 30. Juni/1.Juli nimmt das 7er-Rugbynationalteam im französischen Marcoussis erneut Anlauf auf die europäische Spitze. Nach dem hervorragenden Auftakt in die Sevens Grand Prix Series mit Rang zwei in Moskau (RUS) will – auch man mit Blick auf eine erneute Qualifikation für die Hongkong Sevens – erneut ganz oben angreifen.

Dafür haben Bundestrainer Vuyo Zangqa und Co-Trainer Clemens von Grumbkow folgenden Kader nominiert:

  • TSV Handschuhsheim: Anjo Buckman
  • RG Heidelberg: Bastian Himmer, Tim Lichtenberg, Fabian Heimpel, Marvin Dieckmann, Robert Haase
  • SC Germania List: Niklas Koch
  • TV Pforzheim: Carlos Soteras Merz
  • Cardiff Uni (WAL): Jonathon Dawe, Andrew Nurse
  • RK Heusenstamm: Tim Biniak
  • Vereinslos: Maximilian Calitz
  • Auf Abruf: Niklas Hohl (Heidelberger RK), Kain Rix (Hannover 78), Daniel Koch (SC Germania List)

Gleich vier Spielmacher stehen diesmal im Kader. „Wir haben den Eindruck, dass wir noch ein wenig mehr Kreativität gebrauchen können“, erklärt Clemens von Grumbkow diese Entscheidung. „Dabei ist zum Beispiel Bastian Himmer durchaus auch auf Außen eine gute Option. Und ein Fabian Heimpel kann so eventuell auch mal die eine oder andere Pause mehr bekommen.“

Zurück im Kader sind also die zuletzt lange verletzten Robert Haase und Tim Biniak. Dazu steht mit dem Deutsch-Waliser Andrew Nurse ein junger Neuling im Aufgebot. „Andrew ist technisch versiert und ein guter Verteidiger, der uns gute Optionen bietet“, beschreibt Clemens von Grumbkow. „Und Tim und Robert haben beim Lehrgang in Heidelberg zuletzt gezeigt, dass sie wieder bereit sind, auf höchstem Niveau dabei zu sein.“ Für Sam Rainger und Phil Szczesny kommt ein Einsatz noch zu früh. „Aber das Lazarett lichtet sich langsam.

Ohnehin sei man mit der Intensität an den Lehrgangstagen sehr zufrieden gewesen: „Der aktuelle Stand ist sehr gut. Wir gehen zuversichtlich und mit breiter Brust ins Turnier in Frankreich, wollen dort an die Leistungen von Tag zwei in Moskau anknüpfen“, so von Grumbkow. „Unsere Ziele haben sich nicht verändert. Wir wollen erneut ganz oben mitspiele, auch um unsere Ausgangsposition für das enge Rennen um einen Startplatz in Hongkong 2019 weiter zu verbessern.

Die Gruppenphase in Marcoussis allerdings wird es schon in sich haben. Mit Russland, Portugal und Georgien hat man durchaus schwierige Aufgaben vor sich. „Russland wird auf Revanche aus sein, dass man Portugal nicht unterschätzen darf, haben wir zuletzt in Moskau am eigenen Leib erfahren, und wie Georgien aufläuft, ist noch unklar“, erklärt der deutsche Co-Trainer. „Wir werden uns aber gut vorbereiten und haben einen starken Kader am Start.

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