DRV XV: Klare Ziele für das Rückspiel

Am kommenden Samstag, den 14. Juli, startet um 16 Uhr im Heidelberger Fritz-Grunebaum-Sportpark das Rückspiel gegen das Nationalteam Samoas in der Qualifikation zum Rugby World Cup 2019 in Japan. Wie im Hinspiel geht die Auswahl des Deutschen Rugby-Verbandes auch diesmal als klarer Außenseiter gegen das Star-Ensemble vom anderen Ende der Welt, das im World Ranking ganze zwölf Plätze vor dem deutschen Team platziert ist, ins Rennen. Das Hinspiel war eine klare Angelegenheit für die Pazifik-Insulaner. Doch vor heimischem Publikum wollen die DRV-Rugger zeigen, dass sie aus härterem Holz geschnitzt sind als im Hinspiel.

 Man war im deutschen Lager nämlich nicht zufrieden mit der eigenen Leistung beim 15:66 im Hinspiel im Apia Park auf Samoa. „Ein klarer Schwachpunkt in unserem Spiel war die Verteidigung. Daran haben wir gearbeitet, da müssen wir besser sein“, sagt Kobus Potgieter, der das Spiel gemeinsam mit Nationaltrainer-Kollege Pablo Lemoine und dem Coaching-Staff gründlich analysiert hat. „Dazu hatten wir ein paar Punkte aufgedeckt, an denen wir Samoa unter Druck setzen können, aber wir konnten unseren Spielplan nicht oft genug umsetzen.“

Zudem sei es nicht leicht gewesen, die Jungs nach dieser enttäuschenden Niederlage und am Ende einer sehr langen Saison – manche Spieler spielen seit einem Jahr ohne Pause durch – wieder aufzubauen. „Wir haben das aber geschafft, und die Herausforderung und die Chance, die sich uns bietet, sind Motivation genug, sich ein weiteres Mal voll reinzuhauen und alles auf dem Platz zu geben“, weiß Potgieter.

Doch was hat man sich vorgenommen für das Heimspiel gegen Manu Samoa? Angesichts der klaren Hinspiel-Niederlage sind die Chancen auf die direkte Qualifikation für den World Cup eher gering einzuschätzen. Dazu haben die Coaches eine klare Meinung: „Die Message, die wir senden wollen, ist, dass wir ein besseres Team sind, als es das Ergebnis im Hinspiel aussagt. Das war nicht unsere beste Leistung dort. Wir gehen am Samstag auf den Platz, geben über 80 Minuten alles, was wir haben, sodass wir am Ende sagen können: Das war die deutsche Rugby-Nationalmannschaft, das ist das, was wir können.

Der Kader, der am Samstag aufläuft, ist nahezu identisch mit dem, der auf Samoa dabei war. „Das ist unser bestes Team, abgesehen von zwei, drei Spielern, die aufgrund von Verletzungen nicht dabei sein können“, so Potgieter. Die Vorfreude ist ungebrochen groß: „Es ist immer etwas Besonderes, für das Nationalteam aufzulaufen, umso mehr, wenn es gegen solche namhaften Gegner geht. Wir werden ein weiteres Mal einen guten Eindruck davon bekommen von dem Niveau, dass uns dann unter Umständen auch beim Repechage-Turnier im Herbst gegen Kanada, Hongkong und den zweiten der Afrika-Meisterschaft erwarten wird.

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