DRV Rugby Forum

DRJ-Arbeitstagung der Landesverbände fand in Hannover mit verschiedenen Themen statt

Neben dem Strukturplan und dem Schulrugby stand der Weg zur Nationalmannschaft und die Weiterentwicklung des Nachwuchs-Regelwerks im Mittelpunkt der Arbeitstagung der Deutschen Rugby-Jugend (DRJ) mit den Landesverbänden am 28. Januar 2018 in Hannover.

Der Weg zum Nationalspieler

DRJ-Sportdirektor Jugend Ferdinand Sacksofsky gibt einen Überblick der anstehenden Termine und die Sichtungsverfahren der Nationalmannschaften. Dabei stellte er den Weg zum Spielers exemplarisch vor. Die Spieler in den Vereinen werden durch die Landestrainer gesichtet und trainieren und spielen in der Landesauswahl. Aus diesem Pool werden Spieler für die Nord-/Südauswahlen gebildet. Dort haben die Nationaltrainer, neben den Deutschen Meisterschaften, die Möglichkeit für die Bundeskader zu sichten. Die Nord- und Südauswahlen sollen in der Saison 2018/2019 wieder ins Leben gerufen werden.

Abarbeitung des Strukturplans erfolgreich vorangeschritten

Im weiteren stellte die DRJ-Vorsitzende Romana Thielicke den aktuellen Stand des Strukturplans vor. Dabei wurde deutlich, dass mehrere Projekte umgesetzt worden bzw. in der Umsetzungsphase sind. Dies beinhaltet die Einführung von Arbeitsgruppen (AG Entwicklung, AG Öffentlichkeitsarbeit), die Einführung der DRJ-Lizenzen, die Durchführung von Workshops und die neue Implementierung der Nachwuchskriterien für die Bundesliga-Lizenzen.

Weiterentwicklung der Nachwuchsregeln

Einen weiteren Schwerpunkt bildete die Weiterentwicklung des Regelwerks. SDRV-Vorsitzender Ralf Tietge stellte die Vorschläge der Regelkommission vor. Im Kern geht es um die Anpassung der Regeln an die Entwicklung und Ausbildung der Spielerinnen und Spieler. Der frühere Kontakt mit Standardsituationen im Spiel soll dabei gefördert werden. Die Vorschläge werden in den Landesverbänden besprochen und dann auf der nächsten Arbeitstagung erneut thematisiert. Die neuen Regeln sollen dann zur Saison 2018/2019 eingeführt werden. Darüber hinaus wird es eine Arbeitsgruppe geben, die sich mit der Anpassung des gesamten Regelwerks im Kinder- und Jugendbereich beschäftigt.

Ausblick im Schulrugby

DRJ-Vizepräsident Schule und Entwicklung Volker Lange-Berlin stellte die Umsetzung von Get-into-Rugby (GIR) als zentralem Element des Schulrugby vor. Die nächsten Termine sind der GiR Hallencup am 12. April und GiR Feldcup am 19. Juni in Erfurt. Im Jahr 2018/2019 liegt der Fokus auf einem Konzept zur weiteren Betreuung von Schülerinnen und Schülern und Implementation von „Rugby“ in der universitären sportwissenschaftlichen Ausbildung, sowie der Erarbeitung eines Wettkampfsystem für Schulen in Deutschland.

 

(C) der Meldung bei Deutscher Rugby Verband

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