U18-Juniorinnen gelingt Aufstieg in A-Gruppe der 7er Rugby-EM

Die U18-Juniorinnen des Deutschen Rugby-Verbandes spielen in der kommenden 7er-Rugby-Saison im europäischen Oberhaus! Das Team um Trainer Morne Laubscher gewann im Estadi Nacional von Andorra das EM-Trophy-Turnier und schaffte damit etwas überraschend den Aufstieg in die A-Division. Im Finale gewann die DRV-Auswahl knapp mit 17:15 (12:10) gegen Belgien, nachdem man zuvor souverän und ungeschlagen durch das Turnier marschiert war.

Bereits am ersten Turniertag hatte das Team von Morne Laubscher angedeutet, dass bei diesem Turnier mit ihm zu rechnen sein wird. Mit 29:0 (19:0) wurde zum Auftakt Lettland besiegt, und auch Belgien hatte in der Vorrunde mit 0:27 (0:12) praktisch keine Chance gegen die stark aufspielenden Deutschen. Lediglich gegen Polen, dass die deutsche Auswahl bereits in der Vorbereitung hatte schlagen können, wurde es mit 19:12 (14:5) knapper, doch da war das Halbfinale bereits erreicht.

Dort traf man überraschend auf die Gastgeberinnen aus Andorra, die in der anderen Vorrundengruppe die stärker eingeschätzten Ukrainerinnen ausgeschaltet hatten. Angefeuert von den eigenen Fans begann Andorra in der Vorschlussrunde auch enorm engagiert, sah sich allerdings nicht mit den Mitteln ausgestattet, dem deutschen Team ernsthaft Paroli bieten zu können und lag bereits bei Halbzeit mit 0:10 zurück. Als bei den Gegnerinnen in der zweiten Hälfte dann auch noch die Kräfte nachließen, legte Deutschland noch vier Versuche nach und zog mit 34:0 überlegen ins Endspiel ein.

Dort ging es erneut gegen Belgien, das in seinem Halbfinale bereits die als Turnierfavorit auserkorenen Schottinnen besiegt hatte, und das auch gegen die DRV-Auswahl diesmal besser eingestellt schien. Belgien legte auch den ersten Versuch und sorgte damit für den erstmaligen Rückstand des deutschen Teams in diesem Turnier. Doch das glich umgehend aus und erhöhte wenig später um einen erhöhten Versuch auf 12:5. Die Belgierinnen waren oft gut aufgehoben bei der guten deutschen Abwehr, brachen aber vor der Pause auch noch einmal durch und blieben mit einem knappen 10:12-Halbzeitrückstand im Spiel.

Und nach der Pause ging Belgien sogar gleich wieder in Führung, nachdem zwei deutsche Tacklings den Versuch nicht verhindern konnten. Deutschland erhöhte daraufhin den Druck, doch die Belgierinnen hielten weiter gut dagegen. Nach einem Ballgewinn im Ruck jedoch gelang den DRVerinnen jedoch der entscheidende Versuch zum Turniersieg. Die letzten Sekunden mussten wegen einer Zeitstrafe zwar noch in Unterzahl überstanden werden, doch es passierte nichts mehr.

Trainer Morne Laubscher: „Wir sind unglaublich stolz auf unsere U18-Mädels. Wir haben uns in unserer kurzen Vorbereitung Einstellung und Druck auf die Fahne geschrieben. Im Finale gegen Belgien haben wir genau das gezeigt. Wir wussten, dass Belgien stärker auftreten würde und hatten uns auf ein schwieriges Match eingestellt. Großen Respekt für dieses Team, das es bis zur letzten Minute voll durchgezogen hat. Diesen Turniersieg haben sie sich wirklich verdient.“

 

(C) der Meldung bei Deutscher Rugby Verband

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